| Orlen investiert in das neue Überwachungs- und Kontrollsystem TRANSPORT UNTER BESONDERER AUFSICHT | ||
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GPS, GPRS, Bordcomputer, elektronische Plomben - so kann man kurz das neue System der Qualitätssicherung und Mengenkontrolle der beförderten Kraftstoffe, das derzeit durch PKN Orlen getestet wird. Zur Zeit läuft ein Pilotprogramm, welches eine Tanklagerzentrale, 20 Tankfahrzeuge und 130 Tankstellen in der Woiwodschaft Masovien umfasst.
Es hat nicht nur die Überwachung zum Ziel, sondern auch das effizientere Lieferkettenmanagement. Bilanz muss null sein Die Idee war, die Kraftstofflieferungen an die Orlen-Tankstellen möglichst "dicht" zu machen. Sie basiert auf dem Zusammenspiel von Logistik, Informationstechnik und Betrieb. Das durch eine Informationsfirma für die Bedürfnisse des Konzerns entwickelte System soll die Lieferungsüberwachung und - kontrolle, Automatisierung von Informationsaustausch und damit auch die Minimalisierung des sog. "menschlichen Faktors" gewährleisten. In wenigen Worten - der in der Tanklagerzentrale geladene Kraftstoff muss mit der an einer bestimmten Tankstelle verkauften Menge bilanziert werden. Um das zu erreichen, wurden EDV-Werkzeuge entwickelt, die mit elektronischen Einrichtungen verbunden werden, mit denen die Transportfahrzeuge und Tankstellen ausgestattet werden. Es umfasst Bordcomputer und Sensoren, welche den Zustand der überwachten Einrichtungen kontrollieren, Kommunikations- und Fahrzeugortungssysteme, elektronische Plomben, Einflussöffnungs - Transponder, Klappenverriegelungssensoren, Ventilsensoren und Kraftstoffstandmessgeräte in den einzelnen Kesseln des Tankfahrzeugs. Unter dem Satellitenblick Das System nutzt die GSM-Mobilfunkmöglichkeiten und Datenübertragung per GPRS. Die GPS - Satellitenortung erlaubt dem Disponenten, die Position des Tankfahrzeugs, seine Route, Fahrzeit zur bestimmten Tankstelle, Abfüllverlauf an der Tankstelle, entladene Kraftstoffmenge u.a. laufend zu verfolgen. Bei unbegründeten Standzeiten unterwegs, Versuchen die Kesselklappen zu öffnen (unplanmäßig oder an einem anderen Ort als die Tankstelle), falscher Behälter-Identifikation, Entladeunterbrechung, fehlender Zustimmung des Tankwarts oder anderen prinzipwidrigen Umständen zeichnet das System die Situation eine Alarmmeldung auf, die dem bestimmten Fahrzeug und Fahrer zugewiesen wird. Jeder illegale Versuch, die Kraftstoffmenge oder -qualität zu ändern wird aufgezeichnet. Alle Informationen verwaltet ein zentrales System und die Datenbank. So ist die Transportüberwachung geschlossen, von der Beladung in der Zentralllagerstelle bis zur Abfüllung an der Tankstelle - der Tankfahrzeug wird nun eine Funktion einer beweglichen Rohrleitung spielen. Vom Tanklager zur Tankstelle Dieses System lässt die Lieferungen planen und überwachen sowie die Routen und eingesetzte Fahrzeuge optimieren. Das weitere System - für den Abschnitt Tankfahrzeug/Tankstelle soll die Rolle der Abfüllquittung und Überwachung dieser Aktion im Bezug auf die Menge spielen (in den Kesseln des Tankfahrzeugs sind Sensoren angebracht, die bestätigen, ob sie wirklich völlig entleert wurden). So lässt sich nichts mehr "für eigene Bedürfnisse" oder den Verkauf auf eigenen Hand lassen. Das System ist so präzise, dass es sogar festlegt, ob der bestimmte Produkttyp (z.B. Treiböl) in den Treibölbehälter gefüllt wird. Das Geheimnis liegt an elektronischen Modulen, die in das Metallgehäuse des Abfüllschlauchs und des Ventil des bestimmten Behälters an der Tankstelle eingebaut sind. Damit die beiden Elemente verbunden und die Flüssigkeit transferiert wird, müssen ihre Codes übereinstimmen. Darüber hinaus ist die Richtigkeit der Lieferung bestätigt durch Einlesen der elektronischen Karte eines Tankwarts gesichert. Plombierte Station Der Ort des eigentlichen Vertriebs - die Tankstelle stellt die wichtigste Überwachungsphase dar, besonders vom Sichtpunkt des Kunden. Die Käufer sind in erster Linie an der Qualität des getankten Produkts interessiert. Daher soll in dieser Phase der Systementwicklung die Tankstelle ähnlich mit elektronischen Einrichtungen ausgestattet werden, wie es das Tankfahrzeug war. Es geht vor allem um die Überwachung des Zugangs zu Behältern. Das Konzept sieht den Einbau von Sensoren und ihre Verbindung mit dem Kommunikationssystem vor. So wird jeder Zugangsversuch zum Behälter, der nicht zum Lieferverfahren oder unabdingbaren Wartungen gehört, identifiziert und das Aufsichtspersonal alarmiert. Analyse sagt die Wahrheit... Die zum System ankommenden Informationen lassen die Daten aus den einzelnen Phasen der Kraftstoffvertrieb verknüpfen. So können unterschiedlich detaillierte Analysen durchgeführt werden, welche die in dem Tanklager abgenommenen, zur Tankstelle gebrachten und durch den Zapfschlauch geflossenen Kraftstoffmengen vergleichen lassen. So kann die Richtigkeit der in Unterlagen stehenden Daten mit den Messergebnissen überprüft werden. Das System lässt die Meldungen und Alarme verfolgen und daraus erfahren, ob Unstimmigkeiten eintreten, und wenn schon - dann welcher Art in wessen Regie. |
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